07 lexikon | jkl

 

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Jobticket Eine Sammlung digitaler Informationen, die angeben, wie ein bestimmter Job weiterzuverarbeiten ist. Manche Workflow-Konzepte setzen Jobtickets ein, um die Abläufe in der digitalen Vorstufe weitgehend zu automatisieren. Ist das Jobticket ausgefüllt, sorgt eine zentrale Steuerinstanz dafür, dass Vorgänge wie Farbseparation, Trapping, Rippen, Proofen und Belichten ohne zusätzliche Benutzereingriffe erledigt werden. Das Jobticket ist dabei das elektronische Gegenstück zur Auftragstasche. Die Fa. Adobe hat ein »Portable Job Ticket Format« (PJTF) definiert, das es allen Herstellern von Vorstufensoftware möglich macht, sich an einem einheitlichen Standard zu orientieren, so dass man als Kunde leichter die Lösungen unterschiedlicher Hersteller kombinieren kann. Adobe, Agfa, MAN Roland und Heidelberg sind die Initiatoren des neuen Jobticket JDF (= Job Definition Format). Es umfasst alle Funktionen des PPF-Standards und alle Eigenschaften von PJTF. Die Softwarekonzeption JDF basiert auf XML. Ziel ist es, Maschinen- und Gerätesteuerungen, Druckereivernetzung und internationale Datennetze zusammenzuführen, basierend auf gleichen Standards.

 

 

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Key-Account-Management Unter Key-Account-Management („Schlüsselkunden-Management“) versteht man eine Organisationsform des Vertriebs, die sich an Abnehmern bzw. Abnehmergruppen orientiert. Der Account-Manager steht einem Schlüsselkungen oder einer Schlüsselkundengruppe als fester Ansprechpartner auch produktübergreifend zur Verfügung und vertritt das gesamte Leistungsspektrum seines Unternehmens gegenüber diesem Schlüsselkunden bzw, der Schlüsselkundengruppe.

 

Klassische Medien Die wichtigsten klassischen Medien sind: Zeitungen, Zeitschriften, Fachzeitschriften und Anzeigenblätter, Außenwerbung wie Plakate oder Verkehrsmittelwerbung, Fernsehen, Hörfunk und Kino. Mit diesen klassischen Medien wird im Gegensatz zum Dirketmarketing eine Zielgruppe angesprochen, die sich zwar durch die Wahl des Werbeträgers (z.B. Frauenzeitschrift) segmentieren lässt, aber nicht aus individuell indentifizierbaren Personen besteht.

 

Kommunikant siehe: Rezipient

 

Konzeption In der Kommunikationsbranche ist die Konzeption(serstellung) eine der typischen Phasen in der Entwicklung von Werbekampagnen oder Werbemitteln und wird für gewöhnlich gesondert in Rechnung gestellt. Insofern Konzeptionen die Ideen enthalten, unterliegt ihre schöpferische Leistung als geistiges Eigentum dem Urheberrecht, für dessen Nutzung dem Rechte-Inhaber somit ein der Dauer und dem Umfang angemessenes Nutzungsentgelt zusteht. Mitarbeiter, welche Konzepte/Konzeptionen erstellen, werden in Werbe- und Kommunikationsagenturen als 'Konzeptioner' oder Konzepter bezeichnet.

 

 

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Layout Detailliertes Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes im Sinne eines tatsächlichen Entwurfs, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).
Aufgrund der im Layout fixierten markanten Designelemente wurde der Begriff in den letzten Jahren auch auf die spezifische Gesamterscheinung eines Medienproduktes, das in der einen oder anderen Art wiederholt bzw. aktualisiert wird, z. B. (Zeitschrift, Radiosendung, Broschüre, Website u. a.) angewandt. Layoutet werden im Design Druckprodukte (Bücher, Bilder, Kataloge, Prospekte), Fernsehsendungen oder Websites aus den elektronischen Medien. Die Vorschriften dazu werden in einem separaten Handbuch oder einem Standard aufgeführt und erklärt.


Look Up Table
Die Tabelle von Farben, die ein Computer jeweils anzeigen kann. Der Computer verwendet diese Tabelle, um die gewünschte Farbe näherungsweise aus dem verfügbaren Farbumfang auszuwählen.

 

Lpi Lines per ich. Linien pro Zoll. Maßeinheit, die die Rasterweite von Halbtonbildern beim Druck angibt.

 

LZW (Abk. für engl. Lempel Ziv Welch): Im Jahr 1977 von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch zur Verfügung gestellter Kompressionsalgorithmus. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich Redundanzen überwiegend in sich wiederholenden Zeichenketten widerspiegeln.