07 lexikon | abc

 

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AIDA-Formel Die AIDA- Formel ist ein Stufenmodell der Werbewirkung und bedeutet Attention, Interest, Desire und Action. Nach dieser Theorie ist es zur Erreichung der Werbeziele erforderlich, erst die Aufmerksamkeit der Zielpersonen zu gewinnen (Attention), dann deren Interesse zu wecken (Interest), das in einem Kaufwunsch mündet (Desire), der dann zum Kaufakt führt (Action).

 

Auflage Unter Auflage wird ohne zusätzliche Bezeichnung in der Regel die Druckauflage verstanden, das ist die Gesamtzahl der hergestellten Exemplare einer Nummer oder Ausgabe eines Druckerzeugnisses. Verkaufte Auflage: Anzahl der Exemplare, die durchschnittlich von einer Ausgabe im bezahlten Abonnement (A-Auflage) sowie im Einzelverkauf (E-Auflage) verkauft werden, außerdem die Hefte, die geheftet im Lesezirkel (LZ-Auflage) an dessen Bezieher abgegeben werden. Verbreitete Auflage: Verkaufte Auflage zzgl. kostenlos verteilter Exemplare. Die Höhe der Auflage ist wesentliches Kriterium für die Höhe des Anzeigenpreises.

 

 

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Below-the-line Man unterscheidet zwischen above-the-line und below-the-line-Maßnahmen. Unter above-the-line versteht man die "klassischen" Werbeträger und Werbemaßnahmen wie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakatierung an Außenstellen sowie Spots in Film, Funk und Fernsehen. Mit below-the-line bezeichnet man nun die "nichtklassischen" Wege: Direktmarketing, Telefonmarketing, Events, Verkaufsförderung, Product-Placement, Sponsoring, Online-Marketing. Mithin kann es also auch zu Überschneidungen kommen. Beispiel: Ein Kartoffelchip-Hersteller macht eine Promotion und schaltet hierzu Anzeigen in einem Jugendmagazin mit Gewinnspiel oder Coupon-Aktion. Hier ist dann das Medium/der Werbeträger klassisch, die Maßnahme aber eher below-the-line.

 

Benchmarking Benchmarking heisst, die jeweils besten Unternehmen bezogen auf deren wesentlichen Wettbewerbs- bzw. Wertschöpfungsvorteil zu analysieren. Dieser Vorteil kann sich z. B. beziehen auf die Produktgestaltung (Produktqualität), Produkt- oder Verfahrenstechnologien, das innerbetriebliche Informations- und Prozessmanagement sowie das Personal-, Führungs- und Motivationsmanagement. Benchmarketing bedeutet dabei, den jeweils ausgewählten strategischen Vorteil eines Unternehmens konkret und detailliert zu analysieren, um als Vorgabebeispiel zu dienen.


Business-To-Consumer (abgekürzt B2C oder BtC) steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten), im Gegensatz zu Kommunikationsbeziehungen zu anderen Unternehmen oder Behörden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom "B2B-Bereich".

 


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Corporate Design (CD) ist ein Teilbereich der Corporate Identity (CI) und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign. Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten, um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Um eine möglichst effiziente Implementierung eines Corporate Designs gewährleisten zu können, werden die einzelnen visuellen Basiselemente sowie exemplarische Anwendungen in Form eines Corporate Design Manual dokumentiert und den Nutzern (Mitarbeitern, Partnern, Druckereien, Werbeagenturen etc.) zur Verfügung gestellt. Als Erfinder des Corporate Designs gilt Peter Behrens, der zwischen 1907 und 1914 als künstlerischer Berater für die AEG zum ersten Mal ein einheitliches Unternehmens-Erscheinungsbild eingeführt hat. Der Begriff Corporate Design ist ein Scheinanglizismus.

 

Corporate Identity (CI) bezeichnet das Selbstverständnis und das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Die Merkmale der Corporate Identity ergeben sich entweder aus der Geschichte und den Traditionen eines Unternehmens oder werden geschaffen, um das Bild eines Unternehmens auf ein Unternehmensziel auszurichten. Man unterscheidet dabei zwischen dem Corporate Image (CIg), das Preis-, Produkt- und Werbestrategien umfasst, dem Corporate Design (CD), also der visuellen Erscheinung, dem Corporate Communication (CC), also der Unternehmenskommunikation und dem Corporate Behaviour (CB), den Verhaltensweisen der Mitarbeiter untereinander und nach außen.